Herstellungsablauf des Meisterstücks
Es verbirgt sich sehr viel Detailarbeit "hinter" diesem Meisterstück !
Die Bilder sind hier nicht so optimal weil das die Räumlichkeiten
nur Improvisationen zugelassen haben (siehe folgende Seite).
Bitte haben Sie auch etwas Geduld beim Laden dieser Seite denn es gibt
doch einiges zu sehen.
Das chronologische Festhalten der einzelnen Schritte ist hier, aus
Zeitmangel während der Prüfungen, nicht so gelungen aber trotzdem
interessant.
DIE AUSGANGSMATERIALIEN:
Um Gewicht, für bessere Trageeigenschaften, zu sparen und um eine
möglichst hohe Steifigkeit der Elemente zu erhalten werden zwei Legierungen
benutzt. Der sichtbare Bereich ist 750/°°° Gelbgold (Kupfer,
Gold und Silber, links).
Für Schrauben, Muttern, Scharniere und als Unterfütterung
vom Gelbgold wird 750/°°° Rotgold verwendet (Kupfer und Gold
rechts).
.
Bild
1.
Der AQUAMARIN als Rohstein muss genau eingeteilt werden um zwei Stücke zu erhalten da es kaum möglich ist einen Edelstein von genau gleicher Farbsättigung und Klarheit, in einem begrenztem Zeitraum, zu finden.
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2
(Bild Nr.: 2, 4, 5, ist sehr stark vergrößert)
Aus einer Gruppe vom LAPISLAZULI werden die Stücke herausgesucht um ebenfalls eine optimale Farbe für zwei gleiche Stücke zu erhalten. In der Mitte sehen Sie schon die geschliffenen Edelsteine welche später in das Meisterstück gefasst werden.
Bild
3
DIE HERSTELLUNG:
Da die Edelsteine, nach dem Schleifen, eine feste Größe ergeben
werden diese als erstes ausgearbeitet. Im Fall vom Aquamarin gibt es nur
"einen" Versuch.
Es wird aus Hartholz ein, in seinen Aussenmaßen, gleiches Stück
wie der Rohstein gefeilt und so eingeteilt wie es nachher sein soll um
sicher zu sein, dass Winkel und Proportionen identisch werden.
Da der Rohstein einen Bereich mit mehr Einschlüssen hat wird auch
gleich versucht die Unreinheiten zu umgehen.
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4
Nun wird aus dem Holz und zur Probe auch aus Bergkristall, ein Muster geschliffen, aneinander gefügt und ausgemessen damit auch der Verlust, durch den Sägeschnitt beim Rohstein, berücksichtigt werden kann.
Bild
5
Die Zeit drängt und so sind schon viele Einzelstück, ohne
begleitende Fotos, entstanden.
A.) 2x Seitenteile, (links und rechts)
B.) Gruppe (2x 6 Teile links und rechts) mit Schrauben und Scharnier
für die Befestigung der Kette ( Detail: siehe Bild 8)
C.) 2x Steinauflage (links und rechts) welche unter die Seitenteile
(oben) gelötet werden
D.) 2x Kader für obige Seitenteile (links und rechts)
E.) Mittelteil mit Zentrierpunkt und Führungsschlitzen
F.) jeweils 2x Führungsböckchen und Auflagefläche für
Seitenteil auf das Mittelteil (links und rechts)
G.) 2x Stahlfeder um ein "sattes" verschieben der Seitenteile auf dem
Mittelteil zu ermöglichen
H.) jeweils 2x Kreuzschlitzschrauben (Detail: siehe Bild 7) und Unterlegscheiben
(links und rechts) um die Seitenteile mit dem Mittelteil zu verbinden
Bild
6
... weiter zu Bild 6: Das Mittelteil ("E") ist schon komplett montiert
und besteht auch schon aus etwa zehn Einzelteilen.
Seitenteile ("A"), Mittelteil ("E") und Kader ("D") bestehen aus zwei
Schichten Gold die miteinander verlötet sind, aus Rot- und Gelbgold,
welches die Verwindungs-Stabilität erhöht. Nach der Komplettmontage
ist fast nur noch das Gelbgold zu sehen, da das Rotgold verdeckt wird.
Hier eine Detailansicht der Schrauben und Führungsblöcke welche die beweglichen Seitenteile mit dem Mittelteil verbinden ...
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7
... und hier die Detailansicht der Scharniere, mit Anschlag, für die Kette und der Sechs-Kant-Schrauben.
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8
Die Erstmontage zur Probe, um zu sehen welche Korrekturen noch vorgenommen werden müssen und ob der Anschlag auf beiden Seiten der Selbe ist.
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9
Auf einem Block werden die Seitenteile auf gekittet um die Edelsteine zu fassen.
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10
Nun das fertig montierte Meisterstück von hinten in der Stellung als Diadem ...
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11
... und als Kollier ...
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12
... und von der Seitenansicht. Man kann hier sehen wie Stark die Wölbung ist, damit es sich der Stirnform schön anpasst ohne ab zu stehen um ein gutes und angenehmes Tragen zu ermöglichen.
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WIE es getragen wird und WO ein Teil der Arbeit stattgefunden hat können Sie auf der folgenden Seite sehen ...